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Vom Bewohner zum Mieter
Auf einem Caritas-Fachtag bei Regens Wagner Zell setzten sich Menschen mit Behinderung mit dem Bundes-Teilhabe-Gesetz auseinander
„Es ändert sich viel, aber das ist auch eine große Chance“, brachte es der bayerische Behindertenbeaufragte Holger Kiesel auf den Punkt. Das 2017 eingeführte Bundes-Teilhabe-Gesetz (BTHG) ist nicht weniger als ein Systemwechsel. Eine einschneidende Veränderung erfolgt zu Jahresanfang 2020. Dann wird die persönliche Hilfe für den Menschen mit Behinderung getrennt von der Wohnform. Lebt er in einer Einrichtung, wird er vom Bewohner zum Mieter. Daher befasste sich ein Fachtag, den die Caritas in den Räumen von Regens Wagner Zell bei Hilpoltstein veranstaltete, mit den Herausforderungen des BTHG. Er richtete sich vor allem an Mitglieder von Bewohnervertretungen, Werkstatträten und Angehörigen- und Betreuerbeiräten.
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Entschleunigung verringert Stress
„Gewalt beginnt lange vor dem Tritt in die Magengrube.“ Mit diesem Satz verdeutlichte Weihbischof Herwig Gössl, dass Übergriffe schon bei Kraftausdrücken anfangen, die für manche Menschen bereits „normal“ seien. Gerade in Organisationen, in denen Menschen sich sehr nahe kommen, seelisch wie körperlich, ist die Gefahr groß, dass es zu Grenzverletzungen kommt. Dabei können die Mitarbeiter sowohl in die Täter- wie die Opferrolle geraten. Damit sich nicht Strukturen einschleifen, die Übergriffe begünstigen, hatte der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg das Projekt „Achtsam handeln“ aufgelegt.
Baustein für eine familienfreundliche Erzdiözese
„Wir wollen eine kinder- und familienfreundliche Erzdiözese sein. Dafür sind die Familienstützpunkte ein wichtiger Baustein.“ Dies betonte Erzbischof Dr. Ludwig Schick bei der Feier des Jubiläums „10 Jahre Familienstützpunkte in der Erzdiözese Bamberg“ im Bistumshaus St. Otto in Bamberg.
Kurs bildet Ehrenamtliche für Seelsorge im Pflegeheim aus
Das Altenheim ist ein Ort, an dem Menschen am Lebensabend nicht nur pflegerische Hilfe brauchen, sondern oft auch existentielle Fragen stellen. Deswegen ist Seelsorge ein Angebot, das in Alten- und Pflegeheimen der Caritas selbstverständlich sein sollte. Eine Möglichkeit ist verstärkte Seelsorge durch Ehrenamtliche. Daher bietet ihnen der Diözesan-Caritasverband eine Ausbildung für die Seelsorge in Alten- und Pflegeheimen an.
Hort im Glück
Sein 20jähriges Bestehen feierte der Kinderhort der Caritas in Ebermannstadt. Höhepunkt des Festes war ein Solo-Theaterstück über "Hans im Glück".
Drei Assisi-Schwestern feierten Professjubiläum
Das Eggolsheimer Caritas-Seniorenzentrum St. Martin mit seinem besonderen Wohnbereich für die indischen Schwestern ist zugleich das Regionalhaus für die Assisi-Schwestern mit deren Regionaloberin Sr. Juliet. Deshalb feierten Sr. Jereena, Sr. Noble und Sr. Shelma dort ihr 25-jähriges Professjubiläum in Eggolsheim, obwohl die drei Jubilarinnen derzeit in Caritas-Einrichtungen in Großostheim (Unterfranken), in Gaustadt und in Spaichingen bei Freiburg (Baden-Würtemberg) tätig sind.
Spatenstich für neue Tagespflege
Im Sommer 2020 soll die Tagespflegeeinrichtung des Caritasverbandes Stadt und Landkreis Ansbach in Flachslanden mit vorerst 15 Plätzen in Betrieb gehen. Mit dem ersten Spatenstich für das Bauvorhaben wurde der offizielle Startschuss für das Projekt am Rande der Marktgemeinde gegeben.
Indiens Caritas-Präsident war zu Gast in Bamberg
Im Rahmen des Monats der Weltmission war Bischof Lumen Monteiro zu Gast in Bamberg. Der Präsident der Caritas Indien besuchte dabei auch das Caritas-Seniorenzentrum St. Josef, in dem indische Ordensschwestern wirken. Dort fand ein Gespräch mit Diözesan-Caritasdirektor Helmar Fexer und dem Geschäftsführer der Caritas gGmbH St. Heinrich und Kunigunde, Matthias Ohlms statt.
Ein starkes Netzwerk für Senioren, Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche
Seit 4. Oktober ist die Caritas gGmbH St. Heinrich und Kunigunde im Handelsregister ein-getragen. In diese gGmbH hat der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg die entgelt-finanzierten Einrichtungen ausgegründet, die sich bisher in seiner eigenen Trägerschaft befanden. Ziel ist eine Bündelung und Stärkung der Dienste und Einrichtungen.
Food Stories und Lüpertz-Fenster
Vom 15.-17. Oktober tagte die Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbandes in Bamberg. Auf Einladung des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg besuchten die Delegierten am zweiten Abend die Elisabethenkirche im Sand. Dort erwarteten sie das Projekt Food Stories mit seinem Truck.
Bestellen
Rahmenkonzept und Manual "Institutioneller Gewaltschutz in der Caritas"
Gewalt in der Pflege wird öffentlich häufig thematisiert, insbesondere sobald konkrete Vorfälle bekannt werden. Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg hat sich schon früh intensiv mit der Problematik von Gewalt in Pflege und sozialer Arbeit beschäftigt. Das aus dieser Arbeit hervorgegangene Rahmenkonzept "Institutioneller Gewaltschutz in der Caritas", das auch viele praktische Handreichungen enthält, ist nun als Broschüre verfügbar.
Projekte
Armut & Hilfe haben viele Gesichter
Caritas wirbt um Unterstützung für die "Feuerwehrleute" der Gesellschaft
Es wäre undenkbar: ein Dorf, eine Stadt ohne Feuerwehr. Wenn ein Feuer ausbricht geschieht, rückt sie aus und hilft: Schnell, kompetent und mit bester Ausstattung. Ganz anders im Bereich sozialer Notlagen. Gerade für den Fall materieller Bedürftigkeit hält der Staat kein dicht gespanntes Netz aus Hilfeangeboten bereit. Wer da bleibt, sind nicht selten die Pfarreien und die Caritas. Ihre Haupt- und Ehrenamtlichen sind die "Feuerwehrleute" der Gesellschaft. Ihre Arbeit durch Spenden zu stärken, darum wirbt die Caritas-Herbstsammlung.
Termine

Bamberg

22.11.2019, 16:00 Uhr

Kurs bildet Ehrenamtliche für Seelsorge im Pflegeheim aus

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